SIR II >  Noemi Kiss  NoemiKiss.at
August 2014

in Kooperation mit dem Frauenmuseum Hittisau und dem Werkraum Bregenzerwald



SIR I  >  Susanne Junker    SusanneJunker.com
August 2013



in Kooperation mit dem Frauenmuseum Hittisau, Johanniterkirche Feldkirch,
Marmorsaal Lindau ( D ) und der Seilbahnstation Schnifis






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S I R   Stories in Residence


ab August 2013 in Schnifis





mai-juni-juli 2013 /  schnifis re set








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12c finale FINISSAGE am 11. 5. 2013 ab 18 Uhr

HOLOMATABOL ALL


BARBARA ANNA HUSAR


NONLINEAR QUERVERBINDEND

7. 1.  -  11. 5. 2013  


 


Im Kontext ihrer Netzwerke bildenden Intention initiierte Barbara Anna Husar 2010 den Kunstraum 12C Schnifis als Artist-in-Residenz Projekt und kuratierte mit intensivem Engagement bis heute das Programm und die daraus resultierenden zwölf Ausstellungen. Mit NONLINEAR QUERVERBINDEND schließt sie ihre Arbeit in Schnifis ab und bietet mit einer aktuellen Facette Einblick in ihren eigenen künstlerischen Kosmos.

In ihre Metaphern- und sinnbildreiche Gestaltenwelt haben sich zwischen Meteoritenkreise, Meteoritenkäfer und Nabelschnüre neuerdings überdimensionale, sich spiegelnde Spiegeleier gemischt. Die Fritteusen sind mit humorvollem Sinn zu Empfangsstationen montiert, denn die Spiegeleier schweben wie Ufos auf goldenen Rettungsdecken durch den Raum. Der für Barbara Anna Husar essentielle Datentransfer ist auf die hochprozentige Urform Ei konzentriert.

Margareta Sandhofer


Bilder der Ausstellung  > Ausstellungsansichten

                                     > Vernissage

                                     > Öffnungsperformance



Samstag  5. 1. 2013 , um 17 h , 12c Raum für Kunst

 Tanzperformance: Aiko Kazuko Kurosaki                                                                                                      Kontrabass: Andreas Amann                                                                                                                Interfritteusial: Raffaella Bakai

Ausstellungsdauer :  7. 1.  -  11. 5. 2013 



www.husar.tk 


IN KOOPERATION MIT DER GALERIE LISI HÄMMERLE  

http://www.galerie-lisihaemmerle.at/ 



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BARBARA ANNA HUSAR

SCHNALLE, FRITTEUSE UND NABELSCHNUR

Samstag  29.12. 2012 , um 17 h , 12c Raum für Kunst


Barbara Husar erzählt über Synapsen, Netzwerke und das Fliessen von Informationen,
von Zwölf C Schnifis und einer Hängematte aus Nabelschnüren.

Im Anschluss wird ein Meteoritenkreis und das erste fliegende Spiegelei installiert.


Die Ausstellung NONLINEAR QUERVERBINDEND von Barbara Anna Husar                           
wird am Samstag, den 5. 1. 2013 um 17h eröffnet.                       




                                                                                                                              Foto: Elmar Bertsch



                                                    
www.husar.tk        



                                      


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PAUL DEFLORIAN

TRANSHUMANCE IN THE ALPS



Ausstellungseröffnung am Sonntag , den 28.10. 2012 , um 18h



 
 
Ihr Bienlein ziehet aus dem Feld,
man bricht euch ab das Honigzelt.
( Erntelied aus dem 17. Jahrhundert )

Der Almabtrieb ( transhumance ) bietet das theoretische Gerüst für Paul DeFlorians installativ angelegte Zeichnungsausstellung. In der alpenrauschigen Kulisse treibt der in Berlin lebende Künstler Symbole, Gedanken, Skizzen und Bilder in Ab- und Aufwärtsbewegungen durch den Ausstellungsraum. Wanderschaft und Bewegungen der Lust als permanentes Werden und niemals Sein sind die zentralen Überlegungen dieses intuitiven Arbeitsprozesses.



Ausstellungsdauer :  29.10.  -  21.12. 2012


pauldeflorian.blogspot.com




Bilder zur Ausstellung > Ausstellungsansichten

Bilder der Vernissage



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TRANSHUMANCE DRAWING CLUB  

Paul DeFlorian


Samstag  13.10. 2012
Sonntag   14.10. 2012


Samstag 20.10. 2012
Sonntag  21.10. 2012                     jeweils ab 14h - 20 Uhr      12c Raum für Kunst    
      


Der DRAWING CLUB von Paul DeFlorian fokusiert auf die Kulturtechnik des Zeichnens. In lockerer Athmosphäre wird skizziert, gezeichnet und kommuniziert. Dem inneren Antrieb, Strichführung, Licht- und Schattenspiel wird individuell Aufmerksamkeit geschenkt. Nach Wien und Berlin ist nun Schnifis mehrfacher Austragungsort dieser Neuform von Spontanbegegnung mit und durch Paul DeFlorian.   



Das Zeichnen bedeutet für mich gleichzeitig auch Denken.
Für mich ist das besondere an der Zeichnung die dem Medium inhärente Spontanität, welche Ausdruck, Reflexion und Vermittlung eines Gedanken gleichzeitig kombinieren kann. Die Übergänge zwischen Zeichnung und Text sind für mich fliessend. Beide Vorgänge, das Zeichnen und das Schreiben sind sich weder Konkurrenz noch sind sie diametral gegenübergestellt. Viel mehr möchte ich alle einladen, das eigene Schaffen aus einer neuen Perspektive zu betrachten bzw. eine Wertschätzung des eigenen Tuns zu ermöglichen.
             Paul DeFlorian 


pauldeflorian.blogspot.com




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WORKSHOP , am 29.9. 2012 um 15 h , 12c Raum für Kunst

Nach einer Führung durch die Ausstellung wird Markus Wilfling eine Kamera für bewegtes Bild unter das Spinnenhaus legen und abwarten, welche Szenerien die Teilnehmer/innen im Innen- und Umraum der Ausstellung ICH SEHE DAS WAS DU NICHT SIEHST ins Netz schleusen. Die gemeinsamen Sichtweisen, Spiegelungen und Raumwürmer werden in einem fortlaufenden Projekt Wilflings aufbereitet. Textfragmente und Sprachspielereien mögen sich bei dieser zusammenschauenden Begebenheit ebenso ergeben. `Gestern habe ich alle Farben dieser Welt gesehen... und heute werde ich es wieder tun !



Artist in Residence

MARKUS WILFLING


Ich sehe das, was du nicht siehst

 

Eröffnung der Ausstellung: Sonntag, 5. August 2012, 18 Uhr


Der Künstler ist anwesend

Sounding Session : Andreas Amann, Jerry Soell                                                        Sticky Session : Jerry Soell  ( Co - 12c Residence )

Ausstellungsdauer: 6. August – 29. September 2012


Form, sich an eine Kugel erinnerndseit 2008  /  Wachs von ca. 1300 abgebrannten
Friedhofskerzen /
Foto Claire Wagner


Ich sehe das, was du nicht siehst. Du siehst das, was sie nicht sieht. Sie sieht das, was er nicht sieht. Er sieht das, was wir nicht sehen. Wir sehen das, was ihr nicht seht. Ihr seht das, was sie nicht sehen. Sie sehen das, was ich nicht sehe.


Die finale Form, welche sich an eine Kugel erinnert, wird sich über das wachsende Eigengewicht definieren, welche
s
meinen händischen Handlungsrahmen überschreitet. ( Markus Wilfling )


Der für seine wahrnehmungshinterfragenden Skulpturen bekannte Grazer Bildhauer wurde bereits mit zahlreichen Stipendien und Preisen ausgezeichnet, darunter besonders hervorzuheben sind seine Projekte für Kunst im öffentlichen Raum.‘Ich sehe das, was du nicht siehst’  ist die erste Einzelausstellung in Vorarlberg von Markus Wilfling.


making of ..
.

markus wilfling > wikipedia

markus wilfling > castyourart


WILFLING _PREVIEW_SCHNIFIS

Samstag 4. August, 18 Uhr

Sounding Set Up Session > Andreas Amann, Verena Duerr, Jerry Soell




Bilder zur Ausstellung > hier!


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MARIA ANWANDER


Ausstellung

shortcuts in circuits

 

Eröffnung:  Sonntag, 6. Mai 2012, 18 Uhr

Die Künstlerin ist anwesend.


Ausstellungsdauer:  7. Mai – 10. Juli  2012



 ‘Untitled“ (leather jacket), 2011 / Lederjacke und Museumsbuttons in Vitrine / © Maria Anwander


Maria Anwander wurde 1980 in Bregenz geboren, sie lebt und arbeitet in Berlin. Nach ihrem Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Wien folgten Teilnahmen an Ausstellungen in Australien, Spanien, den USA, England, Italien, Deutschland und Österreich sowie an der Moskau Biennale für zeitgenössische Kunst. Neben Einzelausstellungen in Bilbao, Sydney, New York und Wien erhielt sie mehrere Preise und Stipendien, darunter den Reznikov Award und die Harlem Studio Fellowship.

Einen Schwerpunkt ihrer Arbeit bilden Installationen aus alltäglichen Gegenständen, die durch minimale Eingriffe aus ihrem herkömmlichen Kontext heraus gelöst werden und so neue Sichtweisen ermöglichen. Neuere Arbeiten greifen Ideen der Konzeptkunst auf und werfen, mitunter anhand performativer Interventionen, Fragen des Besitzens, des Sammelns und der Autorschaft auf. Technisch greift Anwander oft die Dekonstruktion von Bildern und deren Dematerialisation auf, zurück bleibt oft nur noch Text, der die Betrachter zum Kreieren eigener Bilder animieren soll.

Maria Anwander beschäftigt sich in ihrer Ausstellung im 12 c Raum für Kunst mit den Brandings global etablierter Museen und deren Präsentation in den Medien. Sie setzt sich mit dem werbewirksamen Gebrauch ihrer Logos auseinander und entlarvt die Kommerzialisierung des Kunstbetriebs und den Showcharakter von Eröffnungen. Abgelegen in einer 750 Einwohner Gemeinde im Walgau inszeniert sie einen Publicity Event der Superlative, zumindest dem Anschein nach.


http://www.maria-anwander.net/


Bilder zu shortcuts in circuits > hier !


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Artist in Residence 

 MARIA ANWANDER

 

Workshop

 shortcuts in circuits

 Samstag, 21. April 2012, 14 - 18 Uhr



                                                                                                                                                                        

The Kiss“, MoMA, 2007/2010, © Maria Anwander


Der Umweg führt zum selben Ziel wie die Abkürzung. Maria Anwander beschreitet in ihren Arbeiten oft beide zugleich um vom Kunstmarkt oktroyierte Machtstrukturen zu unterwandern oder auf soziale Probleme innerhalb der Gesellschaft hinzuweisen. 

Im Sinne der Verweigerung, sich Konventionen zu unterwerfen, klaut Anwander beispielsweise seit Jahren Titelschilder aus Museen, oder bringt ihre eigenen ohne Genehmigung dort an. Dies kann als Anstoß gelesen werden, den uns von Ausstellungsmachern globalisiert aufgetischten Einheitsbrei auf den Grund zu gehen oder dem, unserer  Gesellschaft immanent zu sein scheinenden, Lobbyismus entgegenzutreten. Mit Reduktionen bzw. übrig gelassenen Textfragmenten ermutigt sie die Betrachter zum selbstständigen Erschaffen imaginärer Werke. Am Bauzaun des 'vorarlberg museum', verdeutlicht sich dies in einer Arbeit für den öffentlichen Raum: 10.953 Titelschilder, die die gesamte Kunstsammlung des Museums repräsentieren, sind dort montiert. Während der Umbauphase ist das Museum geschlossen, die Arbeiten also folglich nicht zu sehen. Passanten können sich aber durch das Lesen der Werkbeschreibungen ihr eigenes Bild machen. 

In Schnifis erzählt die Künstlerin im Rahmen ihrer ’12 c Artist in Residence‘ über eigene Werke und solche die sie inspiriert haben. Im Anschluss werden gemeinsam imaginäre Werke kreiert und Ideen ausgetauscht. Eine erlesene Auswahl davon wird auf Titelschilder transferiert und innerhalb des Kontextes der bevorstehenden Ausstellung von Maria Anwander präsentiert.

http://www.maria-anwander.net/



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ALBÉRT BERNÀRD


Ausstellung

DIE JAGDBERG-SÜDHANG DIRETTISSIMA


Eröffnung:
  Sonntag, 26. Februar 2012, 18 Uhr

Die Künstler sind anwesend.

 

Ausstellungsdauer: 27. Februar – 28. April 2012




Auf die höchsten Gipfel führt keine Seilbahn, wie die Konzeptkunst uns in ihrem eigenen Scheitern an einer konkreten Dialektik zwischen Inhalt und Form eindrucksvoll veranschaulicht. Das Streben nach einer Direttissima verliert an Bedeutung, da nicht mehr die Routenführung selbst, sondern vielmehr der Begehungsstil in den Vordergrund rückt. Doch “die gerade Linie” lebt wieder auf, nicht zuletzt durch Klebebohrhaken, Titansteigeisen und vermeintliche erhöhte Ortskundigkeit.

 

Nach der psychogeographischen Erkundung von Schnifis beschäftigt sich Albért Bernàrd nun in dieser Ausstellung mit dem Gegensatz von Dérive und Direktive: Grenzensuche, Bergeinsamkeit, Südpol-Performance. Vermessung und Vermessenheit, Ab- und Überschätzung. Grenzgang als Lebensform. Oder frei nach Reinhold Messner: “Sinn machen in einer Welt ohne Sinn”.


http://offspacecenter.com/albertbernard/



> Bilder zu Die Jagdberg-Südhang Direttissima: HIER!

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ALBÉRT BERNÀRD


Workshop
First World Survival Strategies
Sonntag, 12. Februar 2012, 14 bis 18 Uhr



© Albért Bernàrd

Nicht nur die Konzeptkunst ist in der Krise. Auch die Börse, der Markt, das Kapital. Das Kulturelle, das Finanzielle, das Ideelle.

Wer weiß wie man Rauchzeichen macht, wenn die Barbaren kommen? Wer liest die Fährten, wenn der Heiland zu weit voraus läuft? Kann man auch auf Bäumen twittern? Wärmt das Lagerfeuer auch auf Standby? Finden wir digitalen Nomaden noch nach Norden auf unseren kognitiven Karten? Wann warst du das letzte Mal in einem Zelt in dem kein Bier ausgeschenkt wurde?
Diese und andere Fragen werden von Albért Bernàrd, großstadterfahren und landeigeprägt zugleich, mit den Teilnehmern in einem Workshop bearbeitet. Auf den nächsten Hype-Zyklus werden wieder Krisenzeiten folgen. Sagen uns die Vorarlberger Nachrichten verlässlich voraus, wenn es wieder kritisch wird und wir die Haustüre besser zusperren sollten, oder gilt es die Zeichen selbst zu deuten und zu neuen Lagern aufzubrechen?

Alle TeilnehmerInnen werden gebeten einen Gegenstand mitzubringen ohne den Sie sich ihr Leben nicht vorstellen könnten. Küchengeräte, Telefone, Beautyaccessoires - anything goes. Während des Workshops werden Albért Bernàrd mit jedem Teilnehmer dazu eine Alternative und andere First World Survival Strategies erarbeiten, welche integrativer Bestandteil der nachfolgenden Ausstellung werden sollen.

http://offspacecenter.com/albertbernard/


Workshop Impressionen


© Albért Bernàrd

> Bilder zu First World Survival Strategies: HIER!


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BIANCA REGL

Ausstellung
Faces and Trees

5. Dezember 2011 bis 14. Februar 2012
Eröffnung, 4. Dezember 2011, 18 Uhr



 „Meist krallt sich der Blick in einem einzigen Detail unseres Gegenübers fest, haftet sich an Augen, fixiert Hände, klebt an Lippen. Nur kurz wird das Ganze erfasst, der Körper, der Raum und ihr Verhältnis, um nach Bruchteilen von Sekunden doch immer wieder zurückzukehren, dorthin, wo sich der Blick neuerlich festsaugt – so lange, bis der nächste kleine Sehausflug ihn sich abwenden lässt. Ähnlich verhält es sich mit den Bildern von Bianca Regl. Auch sie fokussiert Details, die sie malerisch ausformuliert, und belässt anderes grafisch und skizzenhaft. Manches, so wie der Raum, bleibt von ihr gänzlich unbeachtet  […].“*

 *DER STANDARD/Printausgabe, 24.04.2008 | kafe – Verführerisch schmelzende Farbe



Die in Peking lebende, österreichische Malerin Bianca Regl setzt sich in ihren Arbeiten auf faszinierend irritierende Weise mit Dingen auseinander. Sie rückt Details ins Zentrum, ignoriert deren Umgebung und platziert die Motive schwebend vor monochromen Hintergrund. Es ist ein Spiel mit Farbe und Wahrnehmung - manches bleibt für den Betrachter völlig im Verborgenen, der räumliche Zusammenhang fehlt, anderes wird fragmentarisch angedeutet oder behutsam ausmodelliert.  Dieser Umgang mit Bildkomposition lässt Spielraum für Interpretationen, er erlaubt den Sujets eine Aura zu entwickeln,  sich zu öffnen und den Betrachter in ungeahnte Tiefen zu locken.


Die Künstlerin schließt mit der Ausstellungseröffnung ihre mehrwöchige Residency in Schnifis ab. Entstanden sind feinfühlige Aquarelle und Zeichnungen, in denen sich, größtenteils bruchstückhaft, Gesichter, Figuren und Motive aus der Natur mit einer eindrucksvollen technischen Raffinesse zeigen. Die Arbeiten scheinen die Ruhe und Zurückgezogenheit der Arbeitsstätte in sich aufgenommen zu haben, und wenngleich den Sujets eine gewisse Vertrautheit innewohnt, bleibt deren Geschichte nur vorgeblich greifbar …

Die Übungsblätter der Teilnehmer des von Bianca Regl geleiteten Workshops “Farbensehen“ werden in der Ausstellung ebenfalls zu sehen sein.


http://www.biancaregl.com




Bilder zur Ausstellung: HIER


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Workshop
Farbensehen mit Bianca Regl

Sonntag, 20. November 2011, 14-18 Uhr


Während des Aufenthalts der Künstlerin in Vorarlberg wurde ein Workshop angeboten, der das Farbensehen und Farbenmischen schulte. In lockerer Atmosphäre hat Bianca Regl die Teilnehmer durch verschiedene Farbübungen geleitet, Einblicke in ihre künstlerische Arbeit gegeben und ausführliche Eindrücke ihrer vielen Auslandsreisen, die sie unter anderem  nach L.A. und Peking führten, vermittelt.


Workshop Impressionen




> mehr Fotos  zu Farbensehen

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Workshop Impressionen - 13.11.2011
Toy-Kit Architectures mit Rainer Prohaska






> pics of toy-kit architectures



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Workshop 

Toy-Kit Architectures mit Rainer Prohaska

Sonntag, 13. November 2011, 14 bis 18 Uhr




Gewöhnliche Materialien ‐Spanngurte, Schraubzwingen und Holzbalken, die in jedem Baumarkt erhältlich sind oder vorgefertigte Konstruktionsteile aus der Bauindustrie ‐sind die Basiselemente aus denen Rainer Prohaska seit 2005 seine Toy‐Kit Architectures fertigt. Dabei entstehen Objekte, die das Erscheinungsbild ihrer Umgebung temporär verändern und mit ihr auf spannend irritierende Weise in Wechselwirkung treten. Die einzelnen Komponenten, die laufend erweitert werden, sind denen eines Baukastensystems ähnlich und ermöglichen eine Vielzahl an Variationen. Sowohl der Entwicklungs‐als auch der Entstehungsprozess sind bei Prohaskas Arbeiten von besonderer Wichtigkeit, denn seine „modularen Architekturen“ sind nur ephemere Erscheinungsformen. Nach begrenzter Dauer werden die Werke wieder in ihre Einzelteile zerlegt und nur Skizzen und Fotografien zeugen von deren früheren Existenz. Diese schöpferische Auflösung bildet die Grundlage für die Neukombination der Module und somit auch die Grundlage für die Erschaffung neuer Kunst.

Der Workshop bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, einen vertieften Einblick in die Methodik der Toy‐Kit Architectures zu erlangen und sich selbst kreativ am Gestalten eines solchen Objektes zu üben.

Der theoretische Block gibt einen kurzen historischen Einstieg: Der Künstler erzählt, wie es zu dieser einmaligen Idee kam und stellt mehrere seiner Projekte vor, die den Teilnehmern als Inspirationsquelle dienen können. Im praktischen Teil entwickeln die Workshopbesucher mit Unterstützung des Künstlers ihr eigenes Konzept für eine neue Baukasten‐Skulptur, die sie unter anderem mit den Materialien der abmontierten Ausstellungsstücke realisieren können ‐bei Schönwetter draußen, bei Schlechtwetter im Kunstraum! Die Ergebnisse dieser künstlerischen Auseinandersetzung werden auf der Homepage/FB präsentiert.

Anmeldungen bitte unter:

Rainer Prohaska, mail@rainer‐prohaska.net, Mob. +43 650 6000776


http://www.rainer‐prohaska.net

Teilnahmegebühren: Pay as you wish!



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RAINER PROHASKA

Refurnish Schnifis




15. 8. -  8. 11. 2011

Unter dem Begriff "Toy-Kit Architectures" versteht Rainer Prohaska ein
modulares System, ähnlich einem überdimensionalen Baukasten, um temporäre
Skulpturen und Erweiterungen von bestehender Architektur realisieren zu
können. Für das Recidency Programm in Schnifis wird dieses System
verwendet, um das Dorf zusätzlich zu möblieren.

Als Ausgangsmaterial dient ein Wohnbau-Plan, in dem die Funktionen und
Qualitäten einer Wohneinheit unter verschieden Perspektiven analysiert und
aufgeschlüsselt werden. Mit diesen Informationen und mit Modulen des
'Toy-Kit'- Systems arbeitet der Künstler im öffentlichen Raum und erweitert
verschiedene Elemente im Dorf. Teilweise werden mit den Installationen nur
Akzente gesetzt, die auf besondere Qualität gewisser Orte aufmerksam machen
sollen. In anderen Fällen werden mit dieser Methodik Zugänge zu
unerreichbaren Räumen geschaffen und Situationen mit zusätzlichen
Funktionen versehen.
   
Im Ausstellungsraum 12c sind neben den Pläne und Konzepten für diese
Arbeit auch Bauelemte zu finden, die den Einwohneren und Besuchern von
Schnifis eine selbständige Weiterführung dieses Prozesses ermöglichen.

                              
zusammengeschnallt von Barbara Anna Husar





> pics of refurnish schnifis


Eröffnung am Sonntag, den 14. August 2011, um 18 Uhr





http://www.rainer-prohaska.net/


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SEARCHING FOR WHITE DRAGONS

ILA

2. Mai - 15. Juli  2011



                                                                                                                                ILA zeigt auf Axolotl


Der (das) Axolotl (Ambystoma mexicanum) ist ein aquatil lebender mexikanischer Schwanzlurch aus der Familie der Querzahnmolche (Ambystomatidae), der natürlicherweise nur als Dauerlarve auftritt. Die Art erreicht die Geschlechtsreife, ohne ihre äußere Larvengestalt zu verändern und eine bei Amphibien sonst übliche Metamorphose zu durchlaufen. Der Name stammt aus der aztekischen Sprache Nahuatl – er bedeutet etwa Wassermonstrum oder nach anderer Deutung Wasserpuppe. Axolotl verfügen über die Fähigkeit, Gliedmaßen, Organe und sogar Teile des Gehirns und Herzens wiederherzustellen. Diese Fähigkeit macht die Art zu einem lohnenden Forschungsobjekt.

ILA ( artist in vanresidence in Schnifis ) sucht Anschluss für seinen Axolotl bei den Adlern und Murmeltieren auf den umliegenden Bergspitzen. Koinzidenzen folgend und ohne Bewertungshologramm bewegt sich der Geologe, Physiker und Künstler auf einem Staubschlitten von 700 Gramm. Searching for white dragons dokumentiert diese nicht beabsichtigte Suche.


-  SEE more PICTURES OF WHITE DRAGONS  -


12c artist in residence : ILA
( April / Mai 2011)

searching for white dragons

talk to ILA - he is nonvirtual    *``*

Eröffnung am 1. Mai um 18 Uhr


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INSIDER
      

Peter Andres, Bettina Arna Bohne, Gernot Fulterer, Franz Huemer,
Barbara Anna Husar, Rudhi Rudolf Rüscher


Ausstellungsdauer : 10.1. 2010  -  21.03. 2011


Rahmenprogramm:

Älplerglück und Kreisverkehr


am Sonntag, den 6. Februar, um 17 Uhr

Rudhi Rudolf Rüscher führt durch die Ausstellung INSIDER.
Im Anschluss spricht der Künstler über Älplerglück und Kreisverkehr, über Malerei und Symbolik.
Bei Kuchen und Kaffee kann dann gemütlich geplaudert werden.


Rudhi Rudolf Rüscher (1953) ist Maler, Alphirte, Autor und Astrologe. Er lebt mit seiner Familie in Satteins

http://www.rudhi.at/

Bildergalerie  der Vernissage  -> see pics
 




"But the insiders know where the bodies are. It’s much more efficient to have insiders. They know the problems, they understand how to expose them."

"Allein die Insider wissen wo die Körper sind. Es ist um vieles wirkungsvoller Insider zu haben. Sie kennen die Probleme, sie verstehen wie diese ans Licht zu bringen sind."

(Julian Assange)


Peter Andres
Bettina Arna Bohne
Gernot Fulterer
Franz Huemer
Barbara Anna Husar
RUDHI Rudolf Rüscher



Künstler/innen aus der näheren Umgebung von Schnifis verknüpfen ihre Körperwahrnehmungen.


INSIDER  -> see video


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TON AUF ZEICHNUNG

ULLA RAUTER

centrepin matrix  -> see video

Ausstellungsdauer : 19.11. 2010  -  06.01. 2011





Ulla Rauter arbeitet an der Schnittstelle von Klang und Bild.
Seit ihrer Diplomarbeit "voice-void-noise" an der Universität für Angewandte Kunst 2009 beschäftigt sie sich eingehend mit der menschlichen Stimme als Material und Medium.

Während ihrer Artist in Residence in Schnifis entstandene Tonaufzeichnungen von Gesprächen, in denen Personen über ihre eigene Stimme reflektieren, erscheinen unter UV-Licht - in Spektrogramme verwandelt - an der Wand.
Spektrogramme sind "stimmliche Fingerabdrücke" eines Menschen. 12c Raum für Kunst wird somit zu einem Stimmen-Archiv, welches das Gesprochene, verschlüsselt in den spektrographischen Zeichnungen, nur unter bestimmten Bedingungen wieder freigibt.
Abgescannt und damit einmalig hörbar gemacht werden die Stimmen im Rahmen der musikalischen Eröffnungsperformance.

Die zweite Installation nimmt den vor Ort passierenden Klang als interaktives Muster in die Bewegungen von 49 Magnetnadeln auf. Nur bei Stille drehen sich die UV-Licht-aktiven Nadeln in ihre "Ruhepol-Position" nach Norden.

Die beiden Arbeiten haben als Klang-Transformationen das UV-Licht als medialen Verstärker gemeinsam: Es macht das Hörbare sichtbar und das Sichtbare hörbar.

www.ullarauter.com


see pics -->TON AUF ZEICHNUNG

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ELEKTRA ELEKTRONIK WORKSHOP

mit der Medienkünstlerin Ulla Rauter

( derzeit 12c Artist in Residence in Schnifis )


Samstag, 13. November 2010

14 - 18 Uhr

12c Raum für Kunst




www.ullarauter.com


Der Workshop experimentiert mit der Verbindung von sinnlichen Materialien und
analogen Signalen mit elektronischer und digitaler Technik.
Selbstgemachte Sensoren und der eigene Körper als Signalquelle werden ausprobiert
und in kleinen Installationen frei nach eigenen Ideen eingesetzt.
Zum Einsatz kommen: Stethoskope, Piezo-Mikrofone, Lügendetektoren, Lichtsensoren, etc.
Die Medienkünstlerin Ulla Rauter vermittelt sinnliche und kreative Zugänge zur Technologie.
Gemeinsam wird experimentiert und es werden neue Ideen ausgetauscht.
Der Workshop ist auch für AnfängerInnen geeignet!

Die Ergebnisse des Workshops werden Teil der Ausstellung, die Ulla Rauter für 12 c gerade vorbereitet. Sie ist derzeit Artist in Residence in Schnifis und die Eröffnung ihrer Soloshow
TON AUF ZEICHNUNG ist am 18. November um 19 Uhr.

weitere Informationen und Anmeldung bitte unter ullarauter@gmx.at oder 06605430282
Kostenbeitrag :  `pay as you wish´



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ROLAND MAURMAIR

PFAU 2  /  radical bird research


30.09.  -  10.11. 2010

radical bird research > photo archiv





Für 12c air begibt sich Roland Maurmair gemeinsam mit dem ortskundigen Vogelexperten Elias Ludescher, Jahrgang 1998, auf die Suche nach bekannten und unbekannten Flugobjekten Vorarlbergs. Die Ergebnisse dieser Untersuchung werden ab 29. September in  "Pfau2 - Radical Bird Research"  zu sehen sein.

Fokussierte Roland Maurmair in seinen letzten Projekten unter anderem Schwärme als gerichtete Masse, so wendet er sich in Schnifis der Vogelwelt zu. Im Zuge einer mehrwöchigen, intensiven Vorbereitungszeit in den Wäldern Tirols und Vorarlbergs konnte er Einblicke in die Vogelsprache und in das Verhalten von Singvögeln sammeln.

Die Zusammenarbeit mit dem Falkner von Schloss Amberg, sowie vogelperspektivische Blicke aus dem Leichtflugzeug der Vorarlberger Privatairline Sputnik, dienten als Inspiration für RADICAL BIRD RESEARCH.

PFAU 2  verweist auf die Symbolik des Pfaus, der wegen seiner auffälligen Erscheinung als einer der ältesten Ziervögel der Menschen gilt. In vielen Kulturen steht er nach wie vor als Sinnbild für Schönheit, Herrschertum, Leidenschaft und Liebe. Im frühen Christentum war der Pfau das Symbol des Himmels, der Seligkeit und des Glücks. Hierzulande ist er als das Wappentier der Habsburger bekannt. Laut griechischer Mythologie enthält sein Federkleid die Augen des Argos, in asiatischen Mythen ist er der Gefährte von Göttern und Königen und man sagt seinen Federn magische Kräfte zu. Gleichsam wie der Pfau das Schöne und erhabene symbolisieren kann, steht beispielsweise das englische "Peacock" ebenso für die Arroganz eines eitlen Schnösels. Das konkurrierende Balzverhalten um das andere Geschlecht, das der Pfau auf eindrucksvolle Weise mit seinem Radschlag präsentiert, darf an dieser Stelle durchaus mit dem Imponiergehabe von Porsche oder Mercedes Cabrio-Fahrern verglichen werden.

Die "2" im Titel der Ausstellung verweist auf eine dualistische Betrachtung der dem Pfau anhaftenden Symbolik. Genauso wie das Schöne nicht ohne das Hässliche existieren kann, das Gute nicht ohne das Böse, genauso lernt man das Leben nur dann besser kennen, wenn man sich mit dem Tod auseinandersetzt; der Graubereich unserer dualistischen Weltbetrachtungen steht im Fokus dieser Ausstellung. PFAU 2 ist somit eine Visualisierung der Dämmerung, - einer besonderen Stimmung zwischen Tag und Nacht, einer Zeit in der sich auch die Vogelwelt besonders aktiv zeigt.



http://www.romaurmair.net/





Ein Vogel wollte Hochzeit machen


radical bird research > vernissage



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Eröffnungsausstellung           12.07. - 19.09. 2010

SUCHT SELBST ! 
 
SUCHT SELBST > Photo Archiv



Diese Atmosphäre der unvoreingenommenen Offenheit spiegelt auch die Eröffnungsausstellung SUCHT SELBST !, die am Sonntag, den 11. Juli um 17.30 Uhr eröffnet wird; sie ist Experiment und Methode zugleich, der Versuch, ein Konglomerat aus unterschiedlichst motivierten künstlerischen Strategien herzustellen und auf synergetische Effekte hin zu untersuchen.

Dabei werden mit Werken u.a. von Franz West, Arnulf Rainer, Günther Brus, Ines Agostinelli, Barbara Husar, Constantin Luser, Stylianos Schicho und Christian Eisenberger Positionen bereits arrivierter als auch junger zeitgenössischer Kunst zu sehen sein und den Ergebnissen künstlerischer Auseinandersetzungen von Klienten des Logotherapeutischen Zentrums gegenübergestellt; ergänzt wird das Konglomerat mit Arbeiten von nicht-akademischen Kunstschaffenden aller Altersstufen.

Diese Gegenüberstellung konträr motivierter künstlerischer Strategien versteht sich als Reflexion über die Veränderbarkeit ästhetischer Wahrnehmung sowie der Klassifizierung ästhetischer Produktionen; was bestimmt den immateriellen Wert eines Kunstwerks, welche Beurteilungskriterien gelten und nicht zuletzt wer setzt sich überhaupt mit künstlerischen Arbeiten auseinander und warum.


12c oder: Raum für interdisziplinäre Kunst / the GAP



 




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mit freundlicher Unterstützung von Judith Ortner  /  Ortner 2  und  Galerie Konzett  /  Wien